Susanne Huber

(der nachfolgende – STARK gekürzte! -Text stammt von Dr. med. Barbara Kreuzpointner, Vorsitzende des  Historischen Vereins Babenhausen e.V.:)

1936 errichtete Werners Goßmutter, Maria Huber zusammen mit ihrem Sohn Johann, dem Vater von Werner am Ortsrand des Fuggermarktes Babenhausen eine Fabrikanlage zur Herstellung von Drahtstiften und ein für damalige Zeiten sehr komfortables und großes Wohnhaus. Damit erweiterte Maria Huber die Unternehmerfamilie um einen weiteren Unternehmenszweig. Der Bruder von Johann Huber betrieb ein Unternehmen zur Herstellung von Betonrohren und Handel mit Baumaterialien, die Schwester ist mit einem Bauunternehmer verheiratet. Maria Huber, nimmt in allen drei Unternehmen maßgeblichen Einfluss. Maria Huber, 1880 in ärmlichen Verhältnissen unehelich geboren, war bereits drei Jahre alt, als Ihre Mutter heiratete.

Die bayrisch schwäbische Marktgemeinde Babenhausen, damals ein Ort mit 2500 Einwohnern, war geprägt von kleinen Bauernhöfen und Handwerkern, die hauptsächlich für das Haus Fugger tätig waren. Wald- und Forstwirtschaft beschäftigten einen großen Teil der ausschließlich katholischen Bevölkerung.
1883 legte Maria Huber durch ihre Heirat mit den Zementeur und Nebenerwerbslandwirt, Johann Huber den Grundstein für die späteren Unternehmungen. Werner hat sie als strenge und sehr konsequente Kauffrau in Erinnerung. Sein Respekt vor ihr war sehr von Angst geprägt. Ihr Einflussnehmen belastete die Ehe von Werners Eltern bis zu ihrem Tod im Jahre 1951. Die Leidenschaft ihres Mannes war eher die kleine Landwirtschaft als das Zementeurhandwerk. Er starb 1935 mit 62 Jahren.

 

 1940-1950

Im Herbst 1941 heiratete Johann Huber im Alter von 32 Jahren die evangelische Münchnerin Klara Mehn, Tochter eines kleinen Beamten. Damit erfüllte er sicher nicht die Pläne seiner Mutter, die sich eine Verheiratung innerhalb der katholischen, besseren Gesellschaft in der Region vorstellte. Klara war für die Babenhauser Familie nicht standesgemäß und obendrein noch „wüst-gläubig“. Klaras Eltern fühlten sich gekränkt, rieten ihr von dieser Heirat ab und hatten immer ein gespanntes Verhältnis zu den Babenhausenern. Klara war nach einer Krankheit aus Berchtesgaden zu einer Freundin nach Babenhausen gekommen. In Berchtesgaden war sie in einer Schreibwarenhandlung direkt an der Auffahrt zum Obersalzberg beschäftigt. So hatte sie oft Gelegenheit den „Führer“ zu sehen und die Begeisterung um ihn zu erleben. 1942 wurde Werner als erstes Kind geboren. Er kam als Steißlage auf die Welt, wäre beinahe erstickt und die Mutter fast verblutet. In der allgemeinen Aufregung wurde vergessen die Geburtszeit festzustellen. So ist nie geklärt worden, ob er am 30. oder 31.März 1942 zur Welt kam.

Nagelfabrik

Susanne mit Sohn

Wandelmut

Die Geschichte von Susanne Huber ist im Rahmen des Projektes „Was für ein Leben!“ verfilmt worden. Die Biografiefilme, die aus dem Biografie-Wettbewerb hervorgegangen sind, können Sie bei uns als DVD erwerben.

 

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Angelika Brötzmann

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