Margarete Baum

 

Vorher- und Nachher-Welt

Als ich nach dem Suizid meiner Mutter im Krankenhaus erwachte, waren fast alle Erinnerungen an Mutter und Schwester für lange Zeit völlig aus meinem Gedächtnis verschwunden. Nur zwei Erinnerungen tauchten bereits nach einem halben Jahr wieder auf. Die Szene, als Mama uns das Gift gab, die sich anfühlte wie ein Traum aus einer anderen Welt und eine Erinnerung an dunkle Gestalten, die wie böse Zauberer um mich herum standen und mich mit kleinen Laternen von allen Seiten anleuchteten. Erst in der Analyse konnte ich diese Erinnerung als „das Aufwachen im Krankenhaus“, und die schwarzen Gestalten als „katholische Schwestern“ identifizieren.

Einmal, als ich als Jugendliche mit dem Fahrrad unterwegs war, stiegen plötzlich Erinnerungsfetzen in mir auf, von einer Frau, die vor mir sitzt, in die Pedale tritt, und deren breites Hinterteil ich mit beiden Hän- den umklammere. Dieses Bild deckte sich mit alten Fotos von einem schwarzen Fahrrad mit einem Kindersitz hinten und einem Schalensitz vorne. Im Laufe der Analyse wurden immer mehr Erinnerungen wach. Sie waren begleitet von großer Trauer und trotzdem sehr wertvoll für mich, weil ich dadurch eine Brücke zur „Vorher-Welt“ schlagen konnte.

Wie oft habe ich die Szene in der Analyse erzählt, „als Mama uns das Gift gab“, und plötzlich kam wieder ein neues Detail hinzu. Wo saß ich? Wo meine Schwester? Wie hörte sich die Stimme meiner Mutter an? Warum trank Ati, warum weigerte ich mich? Dann die Erkenntnis, dass es stark war, mich geweigert zu haben. Ich wurde nur bewusstlos und überlebte, weil ich zu wenig getrunken hatte.
Sicher hätte es mir sehr geholfen, wenn ich nach dem furchtbaren Ereignis psychologische Begleitung gehabt hätte, einen Erwachsenen, der spielerisch Kontakt zu mir aufgebaut hätte, damit ich all diese schlimmen Gefühle nicht für so lange Zeit hätte einfrieren müssen. Um nicht daran zu zerbrechen, musste ich sie für lange Zeit wegschließen, wie in einen Sarkophag. Erst zwanzig Jahre später konnte ich mich zum ersten Mal in der Gestalttherapie und später in der Analyse öffnen und sehr schmerzhafte Zustände portionenweise zulassen.

Wichtig wäre auch gewesen, möglichst bald nach dem traumatischen Ereignis mit Fotos und Gesprächen die Erinnerung an meine Mutter und Schwester aufrecht zu erhalten. Das wusste man aber damals nicht. Als ich meinen Vater später danach fragte, sagte er, dass er mich nicht zusätzlich belasten, sondern mich schonen wollte. Wahrscheinlich wollte er eher sich selbst schonen.

Das Jahr „in der Fremde“ nach dem Suizid meiner Mutter, war die schrecklichste Zeit meines Lebens. Ich habe mich gefühlt wie ein „kleiner Automat“, der sich mechanisch von einer Situation zur nächsten bewegt und irgendwie schauen muss, dass er funktioniert. Meine Stiefmutter erzählte mir, dass ich, als sie mich kennenlernte, ein total verschüchtertes Kind war. Das wundert mich nicht. So bot ich auch oft eine Angriffsfläche für andere Kinder, denn sie spüren Schwächen und können untereinander sehr grausam sein. Oder, um es anders zu formulieren, Kinder suchen nach „echtem Kontakt!“ Zu diesem war ich als „kleiner Automat“ nicht mehr fähig. Schreien, toben, Zähne fletschen, anstatt Stangen tragen, das wäre „normal“ gewesen. Bitterlich weinen, weil ich das Wichtigste im Leben, die Mutter und die Schwester, mit der ich in diesem Alter körperlich sehr verbunden war, verloren hatte. Weil ich in einer fremden Welt gelandet war, in der keiner meine preußische Muttersprache sprach. Treten, beißen, streiten und mich wehren, so wie ich das vorher mit meiner Schwester getan hatte. Das konnte ich mit diesen fremden Kindern nicht mehr. Unbewusst hatte ich Schuldgefühle. Vielleicht war gerade das heftige Streiten mit meiner Schwester der Grund dafür, dass sie so plötzlich fort war? Vielleicht war ich schuld, weil ich sie im Streit gehasst und ihr sogar manchmal den Tod gewünscht hatte? Sie war nicht allein. Sie saß zusammen mit Mama auf einer Wolke im Himmel. Ich war sehr einsam und musste mich alleine durch den Dschungel von Grausamkeiten kämpfen. Die wenig verbliebenen Trotzgefühle wurden mir von Papa weggeschlagen. Wahrscheinlich fühlte sich mein Vater in diesem ersten Jahr in Würzburg selbst wie ein Tiger im Käfig. Eingesperrt in der dunklen engen Wohnung und völlig überfordert mit mir, dem psychisch angeschlagenen Kind. Am Tag musste er arbeiten und stellte mich bei seiner Mutter ab. Am Abend suchte er eine neue Mutti für mich. Zur gleichen Zeit war auch seine Schwester Lene mit ihrem kleinen Sohn vor ihrem gewalttätigen Mann zur Mutter geflüchtet. Schon immer war sie neidisch auf die gute Partie, den sozialen Aufstieg, den ihr Bruder mit der Heirat in Olching geschafft hatte. Jetzt nahm er ihr wieder mit dem „Preussle“ den Platz weg. All das habe ich viel später erfahren oder erschloss sich mir aufgrund meiner Nachforschungen. Als Kind war ich den Launen und Stimmungen der Erwachsenen schutzlos ausgeliefert.

Nach einem Jahr wurde mir die „neue Mutti“ präsentiert. Mit ihr musste ich endgültig meine preußischen Wurzeln verleugnen und mich in die fränkische Welt einpassen. Der Umzug zu ihr erfolgte erneut ohne Erklärung und Vorbereitung. Völlig überstürzt, von einem Moment auf den anderen, wurde ich noch in meinem Schlafanzug in die neue Wohnung gefahren. Die alten Spielsachen, das Korbwägelchen, die Puppe Susi, das Teddy-Mäntelchen und der Schellen-Affe kamen nicht mit in die neue Wohnung und landeten wahrscheinlich auf dem Müll. Die alte „Mama-Ati-Welt“ sollte für immer vergessen werden.
Erst im Erwachsenenalter bemerkte ich, dass ich auf den Hochzeitsbildern meines Vaters und der neuen Mutti nicht anwesend war. Sie hatten mich zu Hause gelassen, mir nicht einmal von der Heirat erzählt. Wollten sie mich verleugnen? Wäre ich an der Feier der Schandfleck im neuen Leben gewesen? Als ich meinen Vater darauf ansprach, reagierte er völlig erstaunt. „Ach ja wirklich? Eigenartig, dass wir dich nicht mitgenommen haben!“ Er konnte sich nicht mehr daran erinnern. Immerhin hatte ich Glück im Unglück und war bei warmherzigen Menschen gelandet. Vor allem die neue Oma tat meinem Seelenleben gut. Endlich ein Erwachsener, der keine Anforderungen an mich stellte, mich so sein liess, wie ich war. Ruhig, verlässlich und herzlich, diese Oma war einfach für mich da. Ich durfte sogar ein bisschen „frech“ zu ihr sein. Wenigstens am Tag, wenn mein Vater im Dienst war, erlebte ich eine entspannte Atmosphäre. So konnte ich nach und nach etwas „auftauen.“
Allerdings kam es auch in der zweiten Ehe bald zu Spannungen. Später erfuhr ich, dass beide Frauen ursprünglich meinem Vater gegenüber sehr skeptisch eingestellt waren. Albträume hätte sie gehabt, die sie vor der Heirat mit meinem Vater warnten, vertraute mir Mutti später an. Oma reiste sogar heimlich zur Großmutter nach Olching, um Erkundigungen über meinen Vater einzuziehen. Was sie dort erfuhr, war nicht ermutigend, aber da war es wohl schon zu spät. Mutti Marga war als Einzelkind sehr behütet aufgewachsen, doch auch sie wurde in der Kindheit von ihrem Vater geschlagen. Sie erzählte mir Geschichten, dass sie, wenn sie etwas angestellt hatte, von ihrem Vater über den Stuhl gelegt und mit dem Kochlöffel verhauen wurde. Aber ihr Vater war nicht so bedrohlich und sie liebte ihn sehr. Sein Tod lag erst einige Jahre zurück, als sie meinen Vater kennenlernte. Sie war damals 27 Jahre alt, als sie von einem Nachbarn regelrecht mit meinem Vater verkuppelt wurde. Zu dieser Zeit galt eine Frau in diesem Alter schon als „alte Jungfer.“ Mein Vater war für die schüchterne Marga der erste Mann im Leben. Als dieser überaus attraktive und auf den ersten Blick char-mante Mann sie „herum gekriegt hatte“ konnte sie nicht mehr zurück. Sie hat es später oft bereut, denn es war keine leichte Ehe. Mein Vater erklärte mir: „Wirklich geliebt habe ich deine Mutter! Die zweite Frau habe ich genommen, weil du schnell wieder eine Mutti brauchtest.“ So sollte ich wieder ein schlechtes Gewissen haben. Ich war schuld, dass auch die zweite Mutter nach kurzer Zeit in der Ehe sehr verzwei-felt war. Mein Vater war extrem besitzergreifend und duldete für Mutti keine Freundinnen. So kam sie mit ihrem Kummer immer zu mir und missbrauchte mich schon im Kindesalter als seelischen Mülleimer. Trotzdem erlebte ich auch viele entspannte und spielerische Momente mit ihr. Anscheinend genoss sie das unbeschwerte Rollenspiel mit dem preußischen Mädchen. Allerdings durfte ich nie Wut auf diese neue, so andersartige Mutter spüren, geschweige denn, diese ausleben. Immer musste ich dankbar sein, wieder eine Mutter zu haben. Viel später habe ich mit Staunen bei anderen Familien beobachtet, dass Kinder neue Ehepartner erst einmal ablehnen und dies auch zeigen dürfen. Bis heute spüre ich beide Mütter in mir.
Manchmal erstaunt es mich, wie viele Details der „Nachher-Welt“ ich nach fünfzig Jahren noch weiß, während die Verbindung zur Vorher-Welt zunächst völlig „gekappt“ war. Bei meinem ersten Besuch in Olching, vier Jahre nach dem Suizid, entdeckte ich im Wohnzimmer meiner Großmutter ein Foto von meiner Mutter, die mich und meine Schwester im Arm hält. Ich erschrak sehr. Gleichzeitig kamen mir diese Personen total fremd vor. Heute hängt dieses Foto am Eingang meines Zimmers und ich schaue es täglich an. Trauer über den Verlust meiner Schwester habe ich selten gespürt. Intensive Beziehungen zu Frauen sind mir dagegen sehr wichtig.
Bei meinen Beschreibungen der „Nachher-Welt“ aus der kindlichen Perspektive, wie das Beobachten der neuen Oma, fiel mir im Nachhinein auf, dass ich selten Gefühle beschreibe, sondern hauptsächlich äußerliche Details. Dies ist, wie man mir sagte, typisch für „traumatisierte Kinder“. Sie beobachten Personen und ihre Umgebung sehr genau und emotionslos, um sich irgendwo „festzuhalten“ und um das innere Chaos nicht zu spüren. Wahrscheinlich beobachtete ich das Umfeld auch deshalb so genau, um es „berechenbarer“ zu machen und mich entspre-chend zu verhalten, um weitere Katastrophen, z. B. Wutausbrüche des Vaters, zu vermeiden.
Manchmal, wenn ich lange aus der kindlichen Perspektive geschrieben hatte, kam es mir vor, als würde ich Briefe an meine Mutter „im Himmel“ schreiben. So als würde ich ihr im Nachhinein all die Ungeheuer-lichkeiten erzählen wollen, die mir nach ihrem Tod widerfahren sind. Das Reihenhaus, in dem ich in Würzburg wohnte, wurde nach der völligen Zerstörung im zweiten Weltkrieg schnell wieder aufgebaut. Die Zimmer waren klein und niedrig. Die Familie meiner Stiefmutter konnte das Haus mit einem Kredit im Zuge des sozialen Wohnungsbaus billig erstehen. So war es möglich, dass sie als Hausbesitzer bald eine Wohnung für meine Eltern und später noch eine zusätzliche Wohnung für sich in Anspruch nehmen konnten. Erst mit fünfzehn Jahren bekam ich ein eigenes Zimmer. Viel wichtiger als Räumlichkeiten wäre jedoch, wie schon beschrieben, ein Weitergeben der ursprünglichen Mutterwelt gewesen. Doch dafür fehlte das Gefühl und das Bewusstsein für solche Zusammenhänge. Die Sprache, das Denken, der Kleidergeschmack, alles war anders. Ich spürte sehr bald, dass ich mit meinem Hochdeutsch und meinen Ansichten als eingebildet galt und passte mich deshalb sprachlich möglichst schnell an. Ich wollte akzeptiert werden. Ich hätte mich gern bunt angezogen. Als ich das einmal tat, sagte Mutti zu mir: „Wie läufst du denn herum, wie ein Papagei!“ Sie kaufte mir mit Vorliebe Nyltest-Kleider aus braven Schnitten. Wie anders waren die Stoffe und Kleider der Vorher-Welt, die ich auf den Fotos entdeckte. Erst im Erwachsenenalter konnte ich ganz langsam meinen „eigenen Stil“ entwickeln.
In den Ferien im fränkischen Hinterland stürmte eine weitere fremde Welt auf mich, das „preußische Mädchen“, ein. Nie konnte ich mit einem Erwachsenen über meine Eindrücke reden. Erstaunlich finde ich mein schnelles Umstellen auf die zwei extrem verschiedenen Welten, in denen ich mich besonders während der Schulferien bewegte. Ich wäre nie darauf gekommen, mich darüber zu wundern oder mich zu be-schweren. Ich nahm, was ich bekam. Die vielen sinnlichen Eindrücke im fränkischen Hinterland, die Freiheit des unkontrollierten Spielens, die Entdeckungsreisen auf eigene Faust in Haus, Stallungen und der näheren Umgebung habe ich sehr genossen. Später wurden sinnliche Erlebnisse ein wichtiges Ziel in meiner Arbeit als Theaterpädagogin.

Zweimal während meiner Jugend durfte ich nach Monaco, in die tolle, paradiesisch mediterrane Mutter-Großeltern-Welt. Die Eindrücke waren überwältigend. Ich sah das erste Mal das Meer, durfte in einer luxuriösen Villa mit Swimmingpool wohnen, fuhr mit Großvaters Mercedes durch die Gassen von Monaco und das Hinterland, begegnete meiner kreativen und weltoffenen Ursprungsfamilie. Diese Erlebnisse waren sehr nachhaltig. Das Theaterspiel mit den Kusinen hat sicher auch meine spätere Berufswahl beeinflusst. Da nur sehr wenige Angebote zur Verfügung standen, wir hatten zu Hause nur vier Schallplatten, prägten uns diese wenigen Eindrücke umso intensiver. Mein Bruder und ich können bis heute eine dieser wenigen Platten von den „Nürnberger Peterles Boum“ auswendig singen und sprechen. So war es auch mit Monaco. Es waren nur wenige Wochen meines jungen Lebens. Im Gegensatz zur fränkischen Familie war alles im Überfluss vorhanden und die sinnlichen Eindrücke haben ein Leben lang bei mir nachgewirkt. Vielleicht waren sie auch ein Grund dafür, dass ich mir einen Ehemann „gönnen“ konnte, der viele Gemeinsamkeiten mit dieser komfortablen Großelternwelt hat. Wie groß muss mein schlechtes Gewissen der fränkischen Familie gegenüber gewesen sein, die sich solchen Luxus nicht leisten konnte. Ich kann mich noch gut erinnern, dass ich nach den Aufenthalten in Monaco zu Hause nichts von den tollen Erlebnissen erzählte, wahrscheinlich um die Würzburger Familie zu schonen. Das fiel mir nicht schwer, da ich sowieso nicht gewohnt war, etwas von mir und meinen Erlebniswelten preiszugeben.

 

Veröffentlichung

Wenn ich an die Veröffentlichung meiner Biografie denke, steigt neben einer Lust die alte Angst wieder in mir auf. Wird er kommen und mich und meine Familie erschießen? Wird er mir schreckliche Sachen an den Kopf werfen? „Und dass du mir ja keine Vorwürfe machst“, pflegte er zu mir zu sagen. Bin ich eine furchtbare, undankbare Tochter, wenn die Öffentlichkeit einige unangenehme Wahrheiten über ihn und unsere Familie erfährt? Wenn ich heraustrete aus dem von ihm verhängten Bann: „Wir beide gehören doch zusammen. Haben schon viel Schlimmes miteinander erlebt. Gehen zusammen durch dick und dünn.“ Wie gern wäre ich mit einem liebevollen Vater durch dick und dünn gegangen! Wie gern wäre ich heute eine liebevolle Tochter für ihn, wenn er sich wenigstens einmal entschuldigt hätte! „Es ist schwer mit allem Schluss zu machen.“ – Dieser Satz aus dem Abschiedsbrief meiner Mutter kommt mir in den Sinn. Warum gerade
jetzt dieser Satz? Anscheinend war es ihr Ausweg, sich auszulöschen. Das ist das Gegenteil von Konfrontation. Auch ich habe mich immer wieder ausgelöscht, hatte das Gefühl, nicht das Recht zu haben, dazuzugehören. Wenn ich das nicht mehr mache, hat das „brave Mädchen“ ausgedient. Es ist schwer, mit dieser „Vater-Tochter-Treue“ Schluss zu machen. Es geht in meiner Biografie nicht darum, meinen Vater bloßzustellen. Deshalb habe ich Namen und Orte geändert. Manchmal möchte ich mich in den Zug setzen und zu ihm fahren. Gerade wenn ich wieder so viel Schwieriges aus unserer Vergangenheit schreibend losgelassen habe, würde ich gern mit ihm über alles reden, weinen, lachen und vielleicht könnte ich ihm manches verzeihen. Gleichzeitig weiß ich, dass dies nicht möglich ist.
 

50 Jahre nachdem ihre Mutter sie (damals 3 Jahre alt) und ihre ein Jahr ältere Schwester in den erweiterten Suizid ziehen will, beginnt „Margarete Baum“ (Pseudonym) ihre Geschichte aufzuschreiben. Was hatte ihre Mutter zu dieser Tat bewegt und wie hat „Margarete“ – die als Einzige die Tat überlebt hat! –  dies verarbeitet?